Siemensstr. 7
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Niedersachsen
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Zertifikat(e): DIN EN ISO 9001:2000
Mit den in 2005 in Betrieb genommenen Beschichtungsanlagen für die kathodische Tauchlackierung (KTL) und Pulverbeschichtung stellen wir dem Markt diese hochwertigen Korrosionsschutzverfahren, kombiniert mit modernster Fördertechnik, für die Veredelung von Bauteilen mit einer Dimension von-16.000 mm Länge
-2.600 mm Breite
-3.600 mm Höhe
und einem maximalen Bauteilegewicht von 5.000 kg zur Verfügung.
Eine moderne Beschichtungsanlage ist noch keine "Garantie" zur Einhaltung der nationalen und internationalen Qualitätsstandards. Erst die Synchronisation und Identifikation unserer Mitarbeiter mit den Prozessen führt zur Fertigungskompetenz und Sicherstellung der Qualität.
Die in 2008 durchgeführte Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000 bescheinigt die regelwerkskonforme Anwendung des Qualitätsmanagementsystems in unseren Prozessen der KTL- und Pulverbeschichtung - Montage und Korrosionsschutzberatung.
Lieferprogramm:
| Entfetten
Eine sorgfältige Reinigung der zu beschichtenden Oberflächen ist von außerordentlicher Bedeutung, um den hohen qualitativen Anforderungen der nationalen und internationalen Qualitätsstandards gerecht zu werden. Die aus der Herstellung (Rohbau) der Bauteile stammenden Verunreinigungen wie Metallstäube, Fette, Öle, usw., müssen möglichst quantitativ entfernt werden. Je nach Substrat (Stahl - Zink - Aluminium), Verschmutzungsgrad und nachfolgendem Behandlungsverfahren werden unterschiedliche wässrige Reiniger eingesetzt. Die Reinigungsleistung wird sowohl von der Auswahl des chemischen Produktes als auch von den Verfahrensparametern beeinflusst. |
Phosphatieren
Von besonderer Bedeutung für die Qualität einer organischen Beschichtung ist der Verbund Beschichtungsaufbau zum Substrat und wird wesentlich von der Vorbehandlung der Metalloberfläche mitbestimmt. Für eine hohe Oberflächengüte, eine gute Haftung der Beschichtung mit hohem Korrosionsschutz des Fertigproduktes, ist eine einwandfreie Reinigung des Substrates und die Bildung einer hochwertigen Konversionsschicht Voraussetzung. Konversionsschichten sind kristalline oder amorphe, anorganische Salze- oder Oxidschichten, die sich auf Metallen wie Stahl, verzinktem Stahl oder Aluminium in einem Behandlungsbad bilden. Von den unterschiedlichsten Konversionsverfahren hat sich die Zinkphosphatierung in der industriellen Anwendung zur Vorbereitung von Metalloberflächen für eine organische Beschichtung mit hohen Korrosionsschutzeigenschaften durchgesetzt. Mit diesem Verfahren können selbst die hohen Qualitätsanforderungen der Automobilindustrie erfüllt werden. Bei der Zinkphosphatierung werden kristalline Phosphatschichten mit einer Schichtdicke von 1,5 – 3 µm gebildet. Die Kristallstruktur ist abhängig von der Badzusammensetzung und der Applikationstechnik. Diese µm-großen Kristalle bilden einen hervorragenden Haftgrund für organische Beschichtungen. |
| KTL-Beschichtung
Die kathodische Tauchlackierung (KTL) ist ein elektrochemisches Verfahren, bei dem das zu beschichtende Objekt in einem Tauchbad unter Anlegung einer Gleichspannung beschichtet wird. Bei der kathodischen Tauchlackierung erfolgt die Beschichtung infolge einer chemischen Umsetzung (Koagulation) des eingesetzten Bindemittels. Das zu beschichtende Objekt wird in den elektrisch leitfähigen, wässrigen Tauchlack eingetaucht. Zwischen dem zu beschichtenden Objekt (Kathode) und einer in das Tauchbad eingehängten Gegenelektrode (Anode) wird ein Gleichspannungsfeld angelegt. Nach dem Applikationsvorgang wird der noch anhaftende Resttauchlack in Spülzonen entfernt. Die abschließende Temperaturbehandlung bei 175 bis 195°C führt zur Vernetzung und erzeugt eine lösemittelbeständige und gegen Säuren und Laugen resistente Beschichtung. Das Verfahren hat sich als besonders geeignet für die Erzeugung einer hoch korrosionsbeständigen Beschichtung komplizierter Bauteilestrukturen und großer Stückzahlen im Beschichtungsmarkt etabliert. Gegenüber konventionellen Lackierverfahren bietet die kathodische Tauchlackierung folgende wesentliche Vorteile:
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Pulverbeschichtung
Die Pulverbeschichtung ist ein Beschichtungsverfahren, bei dem ein in der Regel elektrisch leitfähiger Werkstoff mit Pulverlack beschichtet wird. Nach der Vorbehandlung -Reinigung und Aufbringen einer Konversionsschicht- wird das Pulver elektrostatisch auf den zu beschichtenden Untergrund aufgesprüht und anschließend durch Einwirkung von Temperatur vernetzt. Typische Substrate für die Pulverbeschichtung sind Stahl, verzinkter Stahl und Aluminium. Die elektrostatische Aufladung des zu applizierenden Pulvers erfolgt durch Hochspannung -Corona-Applikation- bzw. Reibung -Tribo-Applikation-. Die Pulverlackpartikel werden durch einen Luftstrom auf das geerdete Werkstück gebracht, wo sie sich abscheiden und ihre Ladung abgeben. |
| WOB-Wessling Oberflächenveredelung |
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